60 Jahre Steirisches Volksbildungswerk

„Ich möchte nach 60 Jahren Steirisches Volksbildungswerk in den Rückspiegel schauen – den Blick aber weit nach vorne richten und den schönen und umfassenden Begriff Volksbildung in unserer Zeit und der Zukunft immer wieder mit neuem Leben erfüllen.“ Mit diesen Worten begrüßte der Obmann des Steirischen Volksbildungswerkes, Landtagspräsident a.D. Prof. Franz Majcen, am 17. Juni 2016 viele Gäste zur Feier des 60-jährigen Bestandsjubiläums im Sitzungssaal des Steirischen Landtages.
Als Gratulanten fanden sich hochrangige Vertreter des Landes Steiermark und der Stadt Graz ein.
Landesrat Christopher Drexler bedankte sich beim Steirischen Volksbildungswerk für 60 Jahre Engagement in den Bereichen der Erwachsenen-Aus- und Weiterbildung sowie der Kulturarbeit.
Stadtrat Kurt Hohensinner verwies auf die Bedeutung der Bildungsarbeit des Volksbildungswerkes: „Menschen von Jung bis Alt profitieren davon. Für diese bedeutungsvolle Arbeit danke ich und freue mich auf die kommenden Jahre, in denen diese bewährte Institution mit Qualität und Esprit weitermachen wird.“

Der Präsident des Rings Österreichischer Bildungswerke, EU-Kommissar Johannes Hahn, verwies in seiner Gratulation darauf, dass die Zielsetzungen der Bildungsarbeit in den Mitgliedseinrichtungen des Rings Österreichischer Bildungswerke zur Förderung von Demokratie und sozialer Verantwortung auch nach 60 Jahren aktueller und wichtiger denn je seien. „Lebensbegleitendes Lernen ist mehr als der Erwerb beruflicher Fertigkeiten. Auch die persönliche Weiterentwicklung der Individuen und die Gestaltung unserer Gesellschaft, unseres Landes und der Europäischen Union brauchen vielfältige Bildungsprozesse, welche die Partizipation und das Wohlergehen aller BürgerInnen zum Thema haben: Demokratie braucht Bildung!
In diesem Sinne möge das Steirische Volksbildungswerk auch in Zukunft vielen Menschen Diskussions-, Begegnungs- und Handlungsräume bieten.“

Die Erfolge des Steirischen Volksbildungswerkes sind nur möglich durch die Arbeit vieler ehrenamtlicher Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, daher hatten diese auch eine zentrale Rolle beim Festakt: Langjährige und verdiente MitarbeiterInnen wurden geehrt und für ihr Engagement bedankt.

Bilder: Foto Frankl