Prinzipien der Bildungsarbeit

Lernen durch Beteiligung an der Gestaltung des kommunalen Lebens – Community–Education

  • eigene Ideen für Bildung und Kultur vor Ort einbringen und umsetzen
  • die Interessen und Wünsche verschiedener Bevölkerungsgruppen und Generationen erkennen und die Verständigung untereinander fördern
  • Entwicklungstrends in unserer Gesellschaft frühzeitig erkennen und darauf reagieren
  • vielfältige Bildungszugänge und Beteiligungsmöglichkeiten schaffen, um unsere Demokratie und die Bindungskräfte in Gemeinden, Stadtteilen und anderen Communities zu stärken

Folgende Lernformen stehen dabei im Mittelpunkt:

  • Lernen durch gemeinsames Handeln von BürgerInnen (informelles Lernen)
  • Lernen durch an kommunalen Bedarfen ausgerichtete Bildungsangebote (non-formales Lernen)
  • Lernen durch die Vernetzung lokaler und regionaler Gruppen und Organisationen
  • Stärkung von Demokratie und Solidarität in den Gemeinden, das Anknüpfen an lokale Bedürfnisse, Interessen und Ressourcen unter besonderer Berücksichtigung benachteiligter Gruppen, mehr Empowerment durch gemeinsames Handeln, Förderung inklusiver Lernprozesse

Leidenschaft, die Bildung schafft! Freiwilliges Engagement in der Bildungs- und Kulturarbeit – Ehrenamt

28.000 Menschen sind ehrenamtlich im Ring tätig. Mit Leidenschaft für Bildung und Kultur arbeiten sie in lokalen Vereinen und Initiativen oder organisieren Bildungs- und Kulturangebote in Gemeinden oder Stadtteilen.

Hauptamtliche ErwachsenenbildnerInnen in den Ring-Mitgliedseinrichtungen schaffen durch Aus- und Weiterbildung, Beratung und Begleitung Rahmenbedingungen für ehrenamtliche Bildungsaktivitäten.

Engagement schafft Kompetenz – Das Bildungsehrenamt ist für uns ein Lernort. Ehrenamtliche MitarbeiterInnen befassen sich aktiv mit aktuellen gesellschaftlichen Entwicklungen und leisten einen eigenen Beitrag für die Gesellschaft, erweitern im Bildungsehrenamt laufend ihr Netzwerk und sind selbst Teil vielfältiger Netzwerke, bringen eigene, kreative Ideen sowie Wünsche und Bedürfnisse der Bevölkerung vor Ort in die Bildungsplanung ein, sie erkunden lokale Bedarfe und Themen.