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Ring-Tagung 2026: „Wir gestalten die Welt – von der Utopie zur Realität“

Gruppenfoto Ring-Tagung 2026

Das Jahreshighlight für viele Haupt- und Ehrenamtliche im Ring – unsere jährliche Ring-Tagung – ging wieder über die Bühne. Vom 10. bis 11. April 2026 widmeten wir uns im Bildungshaus Sankt Magdalena in Linz dem Thema „Wir gestalten die Welt – von der Utopie zur Realität“.

 „Utopische Konzepte als zentrale Impulse für soziale Innovationen und gesellschaftlichen Wandel“ – Vortrag zum Ring-Tagungsthema „Utopien in der Erwachsenenbildung“

Dr.in Barbara Litsauer (Institut für Wissenschaft und Kunst) und Assoc. Prof.in Mag.a Dr.in Irene Cennamo (Universität Klagenfurt) stellten die Funktionen von Utopien in der politischen Bewusstseinsbildung und für gesellschaftliche Gestaltbarkeit vor. In einem historischen Rückblick zeigte Barbara Litsauer die Entwicklung vom utopischen Gedanken zur Umsetzung auf: Die Menschenrechte, das Frauenwahlrecht, leistbarer Wohnraum, medizinischer Fortschritt und enzyklopädisches Wissen für alle sind Beispiele für Utopien, die in die Realität umgesetzt wurden. Irene Cennamo griff in ihrem Vortrag die Bedeutung von Future Skills (Zukunftskompetenzen) auf, die alle Menschen benötigen, um souverän in einer sich ändernden Welt handeln zu können. Besonders entscheidend ist die Visionskompetenz, mit der Wirkliches und Mögliches imaginiert werden können. In der Praxis zeigen sich diese Kompetenzen, wenn in vermeintlich unscheinbaren Initiativen der Wunsch nach Veränderung in die Praxis umgesetzt wird – etwa in Beteiligungsprojekten, Projekten zum gemeinsamen Gärtnern oder in Lernräumen für Frauen. Danke an die beiden Vortragenden, die uns zeigten, wie stark die Visionskompetenz in der Erwachsenenbildung bereits greift.

„Von der Utopie zur Realität“ – Projekt-Galerie und -Präsentationen

Nach dem theoretischen Input folgte die Projekte-Galerie mit zahlreichen Good Practice Beispielen. Die Teilnehmer*innen hatten die Möglichkeit, unterschiedliche Projekte – sowohl Ring-intern als auch extern – im Rahmen von ausführlicheren Präsentationen näher kennenzulernen.

„Erwachsenenbildung mit Folgen – kreativ, mutig, utopisch!“ – Zukunftswerkstatt als Methode kennenlernen und Ideen entwickeln

Am Samstag führte uns Mag. Hans Holzinger (Robert Jungk Bibliothek für Zukunftsfragen in Salzburg) „kreativ – mutig – utopisch!“ durch eine Zukunftswerkstatt. Die Teilnehmer*innen schauten dabei auf Problemstellungen und utopischen Anteile in der Erwachsenenbildung / in ihrer eigenen Einrichtung. Nach einer kurzen Kritikschleife identifizierten sie jene Schritte, die zur erfolgreichen Übersetzung von der Utopie in die Realität beitragen können. Zum Schluss entstanden großartige Ideen für die Bildungspraxis, die direkt umgesetzt werden können. Ein kurzer Nachbericht von Hans Holzinger gibt Einblick in die Zukunftswerkstatt.

Danke an die Arbeitsgruppe Ring-Tagung, das pädagogische Team des Rings, alle Vortragenden, die Vertreter*innen der Projekte sowie allen Teilnehmer*innen für das wertschätzende und freudvolle Zusammensein bei der Ring-Tagung.


Foto (c) Ring Österreichischer Bildungswerke

Gruppenfoto Ring-Tagung 2026

Gruppenfoto Ring-Tagung 2026 (c) Samhaber

Vortragende Dr.in Barbara Litsauer (c) Lanz

Assoc. Prof.in Mag.a Dr.in Irene Cennamo spricht über „Utopische Konzepte als zentrale Impulse für soziale Innovationen und gesellschaftlichen Wandel“

Vortragende Assoc. Prof.in Mag.a Dr.in Irene Cennamo (c) Samhaber

Projekte-Galerie (c) Samhaber

Projekte-Galerie (c) Samhaber

Mag. Hans Holzinger führt die Teilnehmer*innen durch die Zukunftswerkstatt

Mag. Hans Holzinger führt die Teilnehmer*innen durch die Zukunftswerkstatt (c) Samhaber

Zusammenfassende Worte von Ring-Generalsekretär Georg Primas (c) Schreinlechner

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